Kreativität

Unser Vermögen und unsere Vorliebe für Kreativität unterstützen uns dabei, wertvolle Erfahrungen für Kunden zu gestalten. Wie sehen wir Kreativität und ihr Vermögen?

Kreativität und Kreativermögen

Die Fähigkeit kreativ zu sein ist jedem Menschen eigen. Jeder Mensch kann etwas Neues für sich selbst schaffen. Es kann sein, dass, wenn eine Person eine Idee, Sache, Ware, Einsicht oder Perspektive geschaffen hat, dies für sie selbst und ihre Umgebung neu ist, während es für eine andere Person möglicherweise in einer anderen Umgebung überholt ist. Das ist gut so, denn Kreativität bezieht sich immer auf eine bestehende, räumliche Wirklichkeit. In China aßen sie Nudeln früher als in Italien. Das erste japanische Fisch-Tempura galt als immens neuartig - belächelt von so manchem Portugiesen.....und so geht es weiter. Es gibt kein absolutes Urteil über Kreativität. Sie ist relativ.

Gedanke Nummer zwei: Manchmal kommen uns Ideen zu ungewöhnlichen Zeiten an merkwürdigen Orten: im Wald, beim Fußball, im Bett, am Strand, im Urlaub. Meistens kommt das durch unser arbeitendes Unterbewusstsein, an das wir eine Aufgabe zur Lösung delegiert haben. Und so arbeitet es ohne unsere Aufmerksamkeit bis zu dem Moment wo Wumm! ein Einfall als Lösung erscheint und uns durchrüttelt.
In beruflichen Situationen müssen wir anders vorgehen, da das Umfeld von uns verlangt, dass wir in der Arbeitszeit und zu bestimmten Themen, die für den Erfolg des Unternehmens relevant sind, kreativ werden. Hier hilft es unsere Synapsen zu verwöhnen, damit neue Dinge entstehen. Das geht. Es gibt eine Reihe von Kreativitätstechniken, die jeder schöpfungsbedürftigen Persönlichkeit gerecht werden. Doch eine einzelne Technik auswählen und anwenden, könnte nicht ausreichend sein um eine Idee zu generieren. Die Umwelt muss stimmen:
die Haltung der Menschen die mitarbeiten, der Wunsch, die selbe Aufgabe zu lösen, sollte da sein, genug Zeit, angenehmer Geruch, Licht und Stille sollten beachtet werden. All diese Parameter beeinflussen unsere Schaffensfähigkeit. Bevor wir uns also auf die Reise der Kreativität begeben, könnten einige gründliche Überlegungen zum Experience Design - also zur Gestaltung der Erfahrungen, die die Menschen auf der kreativen Reise machen werden - notwendig sein.

Pareto sagt: Wenn 80 Prozent einer Aufgabe erfüllt sind, reicht das. Die restlichen 20 Prozent sorgfältig zu bearbeiten, um die Aufgabe vollständig zu erledigen, verbraucht zu viel Energie.

Wenn man kreativ ist, liegt die Qualität der Sache, Idee, Ware, Einsicht oder Perspektive oft in den restlichen 20 Prozent. Das bedeutet übersetzt: die erste Idee ist oft konventionell, da sie unseren mentalen Modellen und dem, was wir in der Vergangenheit gesehen oder erlebt haben, entspricht. Idee Nummer zwei könnte eine lauwarme Alternative sein, die immer noch stark von unseren Mustern und unserer Ungeduld, den produktiven Prozess der Schöpfung schnell zu beenden, beeinflusst wird. Das Ergebnis wird nicht den Reifegrad erreichen, der es umsetzungswert erscheinen lässt. Doch wenn wir weitermachen und weitermachen und die Dinge immer wieder durchgehen, und wenn wir Annahmen in Frage stellen, das sechste Mal und wenn wir eine mentale Grenze angehen, die unserem Wunsch widersteht, darüber hinauszugehen, dann könnten wir nach mühsamer Arbeit etwas wirklich Neuartiges finden, das man als kreativ bezeichnen kann. Zeit und Mühe also und nicht loslassen könnten die Qualität des Kreativen fördern.