Interkulturelles Coaching Online

Wann macht interkulturelles Coaching online oder offline Sinn?

Verläßt der Mensch seine Heimat, begibt er sich in eine andere Stadt oder Region, ein anderes Land oder sogar auf einen anderen Kontinent, ändert sich vieles. Mit der Zunahme der Entfernung steigt sowohl der Freiheits- als auch der Fremdheitsgrad. Aus Malaysien nach Island, von Dänemark nach Nigeria....die kulturellen Unterschiede sind sicht- und fühlbar. Wie kann ich die kulturellen Unterschiede verstehen, damit ich den interkulturellen Dialog wirksam gestalte? Wie füge ich mich in die herrschenden Art und Weisen ein? Wie werde ich erreichen, was ich erreichen möchte? Habe ich genug interkulturelle Kompetenz, um zu bestehen? Viele Fragen, die immer wieder auf das Verstehen der kulturellen Unterschiede zurückkommen...…

Und wie ist es, wenn man gar nicht seine Heimat verläßt, sondern die Fremde zu einem ins Büro kommt? Wie mache ich das mit meinen Kollegen und Kolleginnen überall auf der Welt, die jede Woche einmal mindestens bei mir auf dem Bildschirm erscheinen? Wie schaffe ich ein Vertrauensverhältnis am Telefon? Wieviel kann ich tun und wieviel kann die andere Seite tun, damit es gut und produktiv wird? Interkulturelles Coaching Online und Offline ist genau für solche Anlässe gedacht.

Interkulturelles Coaching Online und Offline vermittelt in solchen Situationen Wissen und Fähigkeit, kulturelle Unterschiede zu verstehen und sich in anderen Denksystemen, Verhaltensweisen und Gefühlswelten wohlzufühlen. Es gibt hier zwei Möglichkeiten des Vorgehens: man kann sich sehr spezifisch auf ein Land oder eine Region vorbereiten oder aber auf einem abstrakteren Niveau an der Veränderungsbereitschaft der Persönlichkeit arbeiten.

 

 

 

die Notwendigkeit,
sich in anderen Denksystemen und Gefühlswelten wohlzufühlen
sich verstehen lernen
kulturelle Erfahrung

Unsere interkulturelle Kompetenz -

gesammelt über die Jahre

APAC

Australien, China, Hongkong, Indien, Indonesien, Japan, Südkorea, Malaysien, Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam.

NCSA

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kanada, Mexiko, Vereinigte Staaten von Amerika.

EMEA

Ägypten, Afghanistan, Belgien, Bulgarien, Bahrain, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Iran, Israel, Irland, Italien, Kroatien, Libanon, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Oman, Pakistan, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Saudi Arabien, Slowakei, Süd Afrika, Spanien, Schweden, Schweiz, Syrien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn.

Interkulturelles Coaching: bin ich noch Coach oder schon Gesprächspartner?

Bei der Arbeit im internationalen Umfeld kann der Coaching-Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe unter Druck geraten. Hilfe zur Selbsthilfe argumentiert, dass ich als Coachee alle Antworten auf meine Fragen bereits in mir selbst trage. Es geht darum gut gecoacht zu werden - zum Beispiel durch Fragetechniken und konstruktive Interventionen -, damit ich den Weg entdecke, der vor mir liegt. Gerade in Geschäftsumgebungen, in denen stark unterschiedliche Unternehmenskulturen zusätzlich zu regionalen, kulturellen Unterschieden eine zweite Ebene der Komplexität in die Situation einbringen, greift der klassische Coaching-Ansatz nicht gut. Beispiel: Ein Manager, der aus einem kulturellen und geschäftlichen Umfeld kommt, in dem das einmal gesprochene / geschriebene Wort verbindlich ist, könnte mit einem Umfeld zu kämpfen haben, in dem der heute unterschriebene Vertrag nur der Anfang eines Prozesses flexibler Zusammenarbeit mit häufigen Änderungen des Vertrags sein könnte. Hier hätte der Coach die Aufgabe ein kulturell bedingt andersartiges Konzept des Zusammenarbeitens vorzustellen. Erst nachdem Hintergrundinformationen skizziert, Haltungen erklärt und kulturelle Axiome definiert wurden, kann die Situation mit lösungsorientierter Reflexion angegangen werden. In diesem Modus wird der Coach mehr zum Gesprächspartner, um Wissen zu vermitteln und das Verständnis für neue Parameter zu gewährleisten.

wissen und nicht wissen
Gesprächspartner