Führen und Folgen

Wie geht führen? Wie geht folgen?


Beides lernt man durch Anschauungsunterricht und selber machen. Jede erklommene, hierarchische Stufe lehrt einem Führung und Gefolgschaft. Die Summe der Erfahrungen bildet eine Haltung, aus der sich der eigene Führungsstil und die Art zu folgen ergibt.

Führung kann für die Geführten bedeuten: Enge, Angst, das Gefühl der Wertlosigkeit. Es kann das ständige Aufgezeigt-Bekommen von Mangel und schlechter Leistung sein. Manche Vorgesetzte sind davon überzeugt, dass Misstrauen im Team und missgünstiger Wettbewerb Leistung steigert. Sie sind überzeugt, dass nur mit Druck Ergebnisse erreicht werden, die dann dazu dienen, die eigene Position in der Organisation zu erhöhen.

Wenn die Kultur so ist, wie wahrscheinlich wird ein Mensch eine gute Führungskraft (=dem Umfeld gut tuend) und ein guter Folgender (=dem Umfeld seine beste Leistung einbringend) wird?

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Wie könnte es noch gehen?


Miteinander arbeiten ohne kämpfende Fronten, involvieren, Empathie, Begegnungen, die zu qualitativen Beziehungen führen … einige Sicht- und Vorgehensweisen, die uns einfallen. Ist es sinnvoll, Kolleginnen und Kollegen zu inspirieren und durch Inspiration zu bewegen? Wir sind überzeugt, dass wenn es passiert, die Mitarbeiterschaft aus ihrer eigenen, natürlichen Überzeugung heraus, einen konstruktiven, wertsteigernden Beitrag zur Aufgabenerfüllung erbringt.
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Und die Führungskraft?


Für den Führenden bedeutet dies, sich mit einer wertschätzenden, optimistischen und Potenziale entwickelnden Haltung auseinanderzusetzen – jeden Tag und bei jedem Menschen.
Natürlich ist auf diesem Weg noch kein Meister vom Himmel gefallen bzw. als fertige Führungskraft in einem Team mit dem idealen Beziehungsgeflecht gelandet.

Also was?


Die Persönlichkeitsentwicklung von Führungskräften aller Ebenen ist ein stetes Tun. Dem eigenen blinden Fleck stets neugierig aufzulauern, tiefer zu erkunden, wer man ist und in welchem Moment man sich anders gibt – dieses tiefere Verständnis über sich selbst und den kontinuierlichen Antrieb, nie ausgelernt zu haben, sehen wir als eine spannende und wertvolle Aufgabe an. Sie bildet das Fundament für gutes Führen und Folgen und damit den Nährboden für eine wertbringende, menschliche Kollaboration.
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