Facilitating

Ein Facilitator gestaltet Reisen und bereitet Erfahrungen. Er ebnet für seine Kunden den Weg von einem nicht mehr willkommenen Zustand A hin zu einem gewünschten Zustand B. Manchmal geht diese Reise glatt vonstatten, die Sonne scheint und der Kunde ist willig. Doch manchmal begegnen einem auf dem Weg mit dem Kunden nebulös wabernde Widerstände und schwer greifbare Haltungen.

ICW facilitators übernimmt Design und Facilitation für folgende Themen:

Verbesserung der Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb und zwischen Teams, Abteilungen, Bereichen, Divisionen und Standorten.

Gestalten und umsetzen von Transformationsprozessen, die kulturellen Wandel, Unternehmertum und Agilität vorantreiben.

Erarbeiten von Wettbewerbsvorteilen rund um Kreativität, Kosten, Design Thinking und Customer Experience.

Herausforderungen hinsichtlich Geschäftsmodell, Werte, Experience Design und Strategie.

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Der Rahmen in dem Facilitation gewünscht wird kann von „Bitte erzeugen Sie einfach eine gute Energie in der Gruppe“, bis hin zu „Wir haben einen genau strukturierten Tag, an dem wir eine Agenda mit mehreren Punkten abarbeiten wollen und am Ende eine Einigung erzielen müssen“ gehen. Diese beiden Szenarien und alles dazwischen kann das Briefing für einen Facilitator sein.

Ein Facilitator ist all-parteiisch und neutral. Er/sie steht auf der Seite aller Meinungen und hat keinen Einfluss auf das Thema. Das bedeutet nicht, dass jedwede Meinung unkritisch bearbeitet wird. Sehr wohl obliegt dem Facilitator die Aufgabe, Logik, Relevanz und Argumentation einer Meinung auf Herz und Nieren zu prüfen, bevor ihr Zeit und Energie gewidmet wird.

 
 

Ein Facilitator fordert dementsprechend von seinen Kunden, ihr Bestes zu geben. Er ermutigt sie zum Sich-Einlassen, fordert Engagement und gegenseitiges Verständnis. Er betont die gemeinsame Verantwortung das angestrebte Ziel zu erreichen und arbeitet auf solide Resultate hin.

Da ein Facilitator ein Designer ist, denkt und arbeitet er kundenorientiert. Er liefert das, was den Kunden in die Lage versetzt, ein gesetztes Ziel zu erreichen. Der Kunde ist dabei immer die Gruppe von Menschen, die zu einem Thema bewegt werden sollen.

Der Erfolg jeder Facilitation hängt immer von dieser Gruppe von Menschen ab. Wozu sind sie in der Lage? Wie ist die Einstellung zum Thema? Wie stehen sie miteinander in Kontakt? Der Abteilungsleiter hat vielleicht einen Wunsch für die Facilitation, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch entscheiden, ob es stattfindet. Manchmal passiert nichts des Geplanten und man verbringt einen Teil des Tages damit, die Relevanz eines bestimmten Themas zu diskutieren. Wenn das notwendig ist, dann ist das so. Der Facilitator verlässt dann die angestrebte Sach-/Themenebene und geht auf die Metaebene, wo erneut ein Facilitationsprozess beginnt. Wenn dieser neue Prozess konstruktiv und lösungsorientiert ist, ist alles gut. Und idealerweise ist er so bündig, dass wieder auf die Themenebene zurückgegangen und dort weitergearbeitet werden kann.

 
 

Ungewissheit, Zweideutigkeit und Komplexität begleiten einen Facilitator bei seinem Tun. Er/sie weiß nie genau, was wann passieren wird. Er/sie sollte bereit sein, das Unerwartete und Unbekannte willkommen zu heißen. Wenn es sein Recht fordert ist es gut, Menschen im Raum zu haben, die - egal wie sich die inhaltliche Ebene entwickelt - bereit sind, positiv und konstruktiv zu arbeiten. Eine solche Atmosphäre zu schaffen wird unter dem Wort Experience Design subsumiert. Ein Facilitator hat die Verantwortung, für seine Kunden eine Erfahrung zu gestalten, durch die sie sich rundum angesprochen, respektiert und wohl fühlen; in der sie ihre Meinungen, Wünsche und Anliegen äußern und die Herausforderung annehmen, eine Lösung für das jeweilige Thema zu finden. Hilfreich ist in diesen fliessenden Situationen mit Kreativität gewappnet zu sein und eine Schatzkiste voller Ideen, Werkzeuge, Methoden und Material dabei zu haben.