Dynamic Facilitation Methode

Dynamic Facilitation Methode

Meinung:

Bei der Dynamic Facilitation Methode übernimmt der Facilitator gleich mehrere Rollen: er ist Erfahrungengestalter, Lösungenherbeiführer und Ideengeber. Der Charakter der Methode ist dynamisch: Kreativität wird mit Präzision gepaart, Vielschichtiges bekommt Strukturen, Unvorhersehbarkeit wird szenarisch vorgedacht. Die Methode ist ein Fest für jeden ernstzunehmenden Facilitator und eine Bereicherung für den Kunden. Daher haben wir die Methode aus dem Methodenkoffer hervorgehoben. Es ist unsere Lieblingsmethode.  

Vorgehen:

  • Mensch vor Logik,
  • Emotion vor Inhalt,
  • Dynamik bestimmt Struktur,
  • Methoden richten sich nach Energie und Verlauf.

Ziel:

eine kreative Lösung, auf die sich alle einigen können, bei einem komplexen Sachverhalt, der alle interessiert.

Nutzen:

  • Komplexe und kontroverse Aufgabenstellungen erfahren die Möglichkeit eines freien Meinungsaustausches,
  • Bedenken und Widerstände werden deutlich und können bearbeitet werden,
  • Meinungen, Gedanken, Gefühle werden im Austausch durchgeschüttelt und neu geordnet,
  • Alle Teilnehmer/inne werden in großem Masse in die Eigenverantwortung genommen für Prozess und Resultate,
  • Die fließende, sich stetig an dem Verlauf orientierende Struktur bietet Freiheitsgrade für Beteiligte und Themen.

Dynamic Facilitation Methode
in Aktion inklusive dem Bauen
von Erfahrungswelten.

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Phasenmodell der Dynamic Facilitation Methode

Am Anfang jedes Prozesses steht natürlich immer ein Fragestellung, ein Wunsch, ein Anliegen. Von wo laufen wir los und wohin wollen wir kommen? Bereits hier werden die Zeichen gesetzt für den Prozess. Ist das Anliegen sehr konkret, kann es eingrenzend wirken zum einen und zum anderen, falls starke Meinungen vorhanden sind, zu vehementem Widerspruch führen, der den Prozess von Anfang bis Ende überschattet. Ist das Anliegen eher vage formuliert, ermöglicht dies, Meinungen zu äußern in einer neugierigen Atmosphäre und Ideen Raum zu geben, die für das Fortkommen des Prozesses möglicherweise fruchtbar sind. Auf jeden Fall ist die zweite Phase einer guten Facilitation immer eine divergierende Phase. Der Raum wird breit und bunt. Die Aufgabe des Facilitators ist hier, den Prozess, die Stimmung, das Vertrauen und die Inhalte zu halten und in einen Sinnzusammenhang von Wertschätzung zu bringen. Wenn die Diskussionen im Raum langsam an Widerspruch verlieren und die Vielfalt von alle begrüßt wird, merkt man, dass die dritte Phase Fahrt aufnimmt. Die dritte Phase ist die emergente Phase, die Phase der Anreicherung und der konstruktiven Äußerungen. Es werden hier noch einge Schleifen gedreht, doch die Richtung hat sich schon einen Korridor gegeben. In Phase 4 kommt alles, was bisher an Arbeit geleistet worden ist zusammen. Diese Verdichtung nennt sich die konvergierende Phase. Hier zeigt sich,wie gut der Prozess gehalten worden ist und wie gut das Anliegen zum avisierten Ziel transportiert worden ist. Idealweise beibt am Ende noch Zeit das Ergebnis nicht nur in seiner Rohform festzuhalten, sondern noch ein oder zwei Runden zu drehen, um es zu verfeinern.

Dynamic Facilitation Process

VoC - Voices of Customers
Cord is an Experience Designer. His approach and methods have changed my thinking towards the tasks that I do on daily basis.
Abdulrahman, Saudi-Arabien
Thinking I was attending a standard run of the mill two day course was my mistake, as it was anything but. I found Cord to be extremely perceptive, helpful and refreshing.
Michael, Südafrika
Seasoned facilitator and good fun to work with and learn from.
Uwe, Deutschland

Facilitation in Aktion. 6 Nationalitäten, anfänglich ein Thema ohne gemeinsamen Nenner, ein guter Prozess mit vorzeigbarem Ergebnis.

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