Change

Change, Veränderung, Wandel, Transformnation......

 

Das Themenfeld ist gut ausgeleuchtet. Es gibt Fallstudien, es gibt idealtypische Modelle und Prozesse, es gibt Maßnahmenkataloge, die Erfolg versprechen. Erfolg bedeutet, dass der von change betroffene Mensch seine Haltung und sein Verhalten hin zu einer vordefinierten Art und Weise ändert.

Ist der Mensch ein vorhersehbares Geschöpf? Reagiert jeder Mensch gleich auf anstehende Veränderungen? Hat jeder Mensch die gleiche Geschichte? Hat jeder Mensch die gleiche Reflexions- und Verarbeitungskapazität?

Der Arbeiter am Band, die Sachbearbeiterin in der Finanzbranche, der Marketingleiter der Automobilzulieferindustrie, die promovierte Forscherin, die Schauspielerin…….. es gibt viele Wirklichkeiten und jede hat ihre Eigenarten.

Change zu gestalten wird dadurch zu einer spannenden Herausforderung.
Nehme ich als erstes dem Vorstand seinen überdachten Parkplatz neben dem Haupteingang weg? Werfe ich den Koch raus, denn schlechtes Essen verdient keine guten Mitarbeiter? (chinesische Redewendung) Lasse ich die Betonstatue vor dem Verwaltungsgebäude abtransportieren, da wir ja agil werden wollen?

Change, Veränderung, Wandel und Transformation verlangen Feingefühl und Ideenreichtum. Sie verlangen Faulheit, um den Weg des geringsten Widerstandes zu finden. Sie verlangen einen rudimentär ausgearbeiteten Plan, in dem viele Aktionen parallel ablaufen und jederzeit angepasst werden können. Sie verlangen ein Radargefühl, um zu wissen, wo gerade Energie und Überraschung notwendig ist, um den Spaßfaktor ernsthaft hochzuhalten. Und sie profitieren von einem optimierten Energiehaushalt, um sicher zu sein, dass die Energie ausreicht, um den angestrebten Wandel lebendig werden zu lassen.

Also……für uns ist change vielschichtig, ideenreich, menschlich, lustig, ansteckend, gut bedacht und mit viel Freiheitsgeraden ausgestattet.
Ein lineare, vordefinierter und präzise terminierter Prozess erscheint uns fragwürdig.

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